Die PDS-Ratsgruppe unterstützt die Ostermarsch-Aktivitäten und rief dazu auf, sich daran zu beteiligen. Der Auftakt in Essen war am Sonntag, 10.00 Uhr, auf dem Willy-Brandt-Platz.
Ralf Fischer(PDS Essen) sprach als Vertreter der Friedensforums zum Thema "Bundeswehreinsätze"
Essener Lokalpresse
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PDS unterstützt Ostermarsch
Aus der NRZ vom 27.03.2002:
Grüne wollen nicht mitmarschieren
Der Aufruf sei "ausgrenzend" formuliert, heißt es.
Kundgebung am Sonntag.
Zu einer massenhaften Beteiligung hat´s auch in den
vergangenen Jahren längst nicht mehr gereicht. Doch wenn
sich die Mitstreiter der Ostermarsch-Bewegung am kommenden
Sonntag um 10 Uhr zur Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz
treffen, dürfte so manches bekannte Gesicht fehlen. Grund:
Erstmals wollen die Grünen nicht mitmarschieren,
distanzieren sich vielmehr ausdrücklich von dem Aufruf zur
Teilnahme, in dem es unter anderem heißt, die Bundeswehr
würde "zu einer Angriffsarmee umstrukturiert".
"Derart pauschale Vorwürfe, die unserer Einschätzung total
widersprechen, können wir nicht akzeptieren und demzufolge
auch nicht unterstützen", sagte gestern der
Vorstandssprecher der Essener Grünen, Thomas Rommelspacher.
Der Aufruf sei "ausgrenzend formuliert und stellt keine
Gemeinsamkeiten her, wo sie erreichbar gewesen wären".
Stattdessen, so Rommelspacher, würden der gesamten rot-
grünen Regierung Großmacht-Ambitionen und Kriegspolitik
vorgeworfen, obwohl mit ihr Weichen gestellt worden seien,
"die in Afghanistan hoffentlich eine friedliche und
demokratische Entwicklung einleiten".
Der Ostermarsch-Kundgebung am Sonntag folgt ein Fahrrad-
Korso, der über Gelsenkirchen, Wattenscheid und Herne nach
Bochum führt. (woki)
NRZ, vom 27.03.2002
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Aus der
Pressemitteilung vom 29.3.2002:
Der Vorwurf, die Grünen seien ausgegrenzt worden, ist absurd. Vielmehr haben sich die Grünen an der Diskussion des Aufrufs des Ostermarschkomitees in diesem Jahr gar nicht beteiligt. Und ob in Afghanistan eine friedliche und demokratische Entwicklung bevorsteht, ist heute jedenfalls noch nicht absehbar. Vieles deutet darauf hin, dass ein langwieriger Bürgerkrieg bevorsteht. Die Verantwortlichen für den Terroranschlag in New York, der die Begründung für die Bombardierungen in Afghanistan lieferte, sind im übrigen immer noch nicht gefasst. Der Landesvorstand der PDS hat in ganz Nordrhein-Westfalen zu den Osteraktionen der Friedensbewegung aufgerufen.
( Pressemitteilung 29.3.2002)
www.ostermarsch-ruhr.de
www.friedensforum-essen.de/
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Aus der Bezirksvertretung III
11.3.2002:
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Jugendzentrum nicht in die Innenstadt verlagern!
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Nummer 76 Dienstag, 2.April 2002 WAZ ESSEN
Radfahren für den weltweiten Frieden
Ostermarsch machte Station in Essen
Mit lautem Klingeln starteten am Sonntagmorgen rund 70 Radfahrer zum Ostermarsch Rhein-Ruhr vom Essener Hauptbahnhof. Ihr Anliegen: Nie wieder Krieg von deutschem Boden aus.
Die gespannte Lage im Nahen Osten und der Krieg in Afghanistan lassen die Menschen wieder ansprechbarer für Friedensdiskussionen werden - so die Erfahrung von Bernd Brack, Sprecher des Essener Friedensforums. "In den neunziger Jahren" hat man uns wegen unserer Friedensforderungen regelrecht beschimpft", erinnert sich Brack, "jetzt hören uns wieder mehr Leute zu." Immerhin sei Deutschland an dem Anti-Terror-Krieg beteiligt und die USA denken über den Einsatz von Atombomben nach, damit sei Krieg wieder führbar geworden - für Brack ein Unding.
Die Plakate der anderen Teilnehmer unterstreichen seine Haltung:
Krieg ist Terror - Aufstehen für den Frieden" und "Stoppt die Kriegspläne gegen den Irak"
Wie weit Deutschland in militärische Auseinandersetzungen einbezogen ist, machte Ralf Fischer vom Essener Friedensforum deutlich: "Zehntausend deutsche Soldaten sind mittlerweile im Ausland stationiert - damit ist die Bundeswehr keine Armee zur reinen Landesverteidigung mehr."
So könne keine Friedenspolitk funktionieren. Stattdessen fordere das Friedensforum gezielte Entwicklungshilfe, eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und die Beseitigung der weltweiten Krisenherde durch demokratische Reformen der Vereinten Nationen, sagte Fischer vor den rund 70 Teilnehmer des Ostermarsches in Essen. Ihre Botschaften brachten die Radfahrer von Essen aus über·Gelsenkirchen, Herne und Bochum nach Dortmund, wo am Ostermontag das Friedensfest stattfand.
kab
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